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X erkundet neue Abonnementstufen angesichts finanzieller Herausforderungen

In jüngsten Entwicklungen erwägt X, vormals als Twitter bekannt, die Einführung erweiterter kostenpflichtiger Dienste. Dieser Schritt wird als Reaktion auf die anhaltenden finanziellen Herausforderungen des Unternehmens betrachtet. Laut Bloomberg testet das Unternehmen derzeit drei verschiedene Abonnementstufen. Diese Stufen, benannt als Basic, Standard und Plus, werden voraussichtlich beeinflussen, wie viele Werbeanzeigen die Nutzer auf der Plattform sehen.

Ein kürzlicher tiefer Einblick in das neueste iOS-Update der App durch einen Entwickler, der als @aaronp613 bekannt ist, enthüllte einige Einblicke in diese potenziellen Abonnementmodelle. Vorläufige Informationen deuten darauf hin, dass Nutzer der Basic-Stufe weiterhin das Standardvolumen an Werbeanzeigen erleben werden. Im Gegensatz dazu werden Abonnenten der Standard-Stufe der Hälfte der regulären Werbefrequenz ausgesetzt sein, ein Vorteil, der derzeit exklusiv für diejenigen ist, die monatlich 8 Dollar für ein bestimmtes Privileg zahlen. Die Plus-Stufe verspricht ein werbefreies Erlebnis, das den Nutzern ermöglicht, die Plattform ohne jegliche Werbeunterbrechungen zu navigieren.

Die genaue Preisgestaltung für diese Stufen bleibt unveröffentlicht. In einer parallelen Entwicklung wird gemunkelt, dass Meta in Europa eine ähnliche Strategie in Erwägung zieht und Nutzern möglicherweise bis zu 17 Euro monatlich für ein werbefreies Erlebnis auf Plattformen wie Instagram und Facebook berechnet.

Während die Reduzierung der Werbung ein bemerkenswertes Merkmal dieser Abonnementstufen ist, bleiben andere potenzielle Vorteile für Abonnenten ein Geheimnis. Es gibt auch Spekulationen darüber, ob dieser Schritt eine Verschiebung in Richtung obligatorischer Abonnements für den Zugriff auf den Dienst anzeigt. Diese Spekulation stammt aus einer beiläufigen Bemerkung von Elon Musk während eines Gesprächs mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu.

Trotz dieser potenziellen Änderungen scheint das Hauptziel darin zu bestehen, Monetarisierungsstrategien zu diversifizieren. Das Ziel ist es, X in eine „Alles-in-einem-App“ zu verwandeln. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob eine bloße Reduzierung der Werbefrequenz ausreichen wird, um viele Nutzer dazu zu bringen, sich zu einem monatlichen Zahlungsverpflichtung zu verpflichten.

Auf der finanziellen Seite deuten jüngste Berichte ein gemischtes Bild für X an. Während CEO Linda Yaccarino angegeben hat, dass Werbetreibende zur Plattform zurückkehren, wenn auch mit gekürzten Budgets, zeigen andere Quellen einen konstanten Rückgang der US-Werbeeinnahmen von X seit seiner Übernahme durch Musk. Die neuesten Daten zeigen einen beeindruckenden Rückgang von 60% im Jahresvergleich bis August.

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